Archiv der Kategorie: Schifffahrt

Hythe Pier Railway

Foto: Jiří 7256 – 1024×768

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Im Küstenstädtchen Hythe (Hampshire) befindet sich Großbritanniens älteste Pierbahn, die Hythe Pier Railway. Weil der Pier, von dem die Personenfähren nach Southampton abfahren, mit 640 Metern recht lang ist, hat man darauf 1922 eine Art Feldbahn errichtet. Diese bietet Anschluss zu jeder Fähre. Die beiden Lokomotiven stammen laus dem Jahr 1917, sind also bald hundert Jahre im Einsatz. (mehr …)

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Standedge Tunnels

Foto: Jiří 7256 – 1024×768

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Südlich von Marsden (West Yorkshire) befindet sich mit den Standedge Tunnels ein interessantes Verkehrsdenkmal. Es handelt es sich um vier parallel verlaufenden Tunnels, die hier den Höhenzug der Pennines unterqueren. (mehr …)

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Schleusentreppe und Schiffshebewerk am Canal de la Marne au Rhin

Foto: Jiří 7256 – 1024×768

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Der 1853 eröffnete Canal de la Marne au Rhin verbindet auf seinem Ostabschnitt den Rhein bei Straßburg mit der Mosel bei Nancy. Dabei quert er die Vogesen, wobei er 267 Höhenmeter überwindet und zwei Tunnels durchquert. Auf dem Abschnitt zwischen Lutzelbourg und dem 2310 Meter langen Tunnel d’Arzviller ersetzt seit 1969 das Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller eine Schleusentreppe mit 17 Schleusen. Der Kanal hat heute für die Frachtschifffahrt keine Bedeutung mehr und wird lediglich von Personenschiffen und Freizeitbooten benutzt.

Der Bilderbogen beginnt in Lutzelbourg im Tal des Flüsschens Zorn. In der Ortsmitte befindet sich eine Schleuse. (mehr …)

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Rollklappbrücke und Wasserturm Oldenburg

Foto: Jiří 7256 – 1024×768

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Die zwischen 1946 und 1954 erbaute Rollklappbrücke zählt zu den herausragenden technischen Denkmalen Oldenburgs. Sie überspannt die hier als Seeschiffahrtsstraße genutzte Hunte in der Nähe des Hauptbahnhofs. Befahren wird sie von den Zügen der Hauptstrecken nach Bremen und Osnabrück. (mehr …)

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Wasserstraßenkreuz Magdeburg

Foto: Jiří 7256 – 1024×768

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Nachdem der Ufoport im vergangenen Jahr den Schnittpunkt von Mittellandkanal und Weser, das Wasserstraßenkreuz Minden, vorgestellt hat, geht es nun einige Kilometer weiter nach Osten: Nördlich von Magdeburg kreuzt der Mittellandkanal auf einer im Jahr 2003 eröffneten Trogbrücke die Elbe. Östlich derselben wird er durch den knapp 20 Meter tiefer gelegenen Elbe-Havel-Kanal fortgesetzt. Berühmtestes Bauwerk des Magdeburger Wasserstraßenkreuzes ist jedoch das 1938 in Betrieb genommene Schiffshebewerk Rothensee, das die Verbindung vom Mittellandkanal zur Elbe herstellt. (mehr …)

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Wasserstraßenkreuz Minden

Foto: Jiří 7256 – 1024×768

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Im ostwestfälischen Minden befindet sich eines der größten Wasserstraßenkreuze Europas. Hier überquert der Mittellandkanal die Weser auf zwei parallelen Trogbrücken, beide Wasserstraßen sind durch zwei Seitenkanäle mit insgesamt drei Schleusen untereinander verbunden. Das berühmteste Bauwerk der Anlage ist die Mindener Schachtschleuse mit den beiden markanten Türmen. (mehr …)

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Rendsburger Hochbrücke

Foto: Jiří 7256 – 1024x768

Eine der berühmtesten Eisenbahnbrücken Deutschlands ist die zwischen 1911 und 1913 erbaute Rendsburger Hochbrücke. Die 2,5 Kilometer lange Stahlkonstruktion liegt an der Strecke Neumünster – Flensburg und überspannt den Nord-Ostsee-Kanal im Stadtgebiet von Rendsburg (Landkreis Rendburg-Eckernförde) in einer Höhe von 42 Meter. (mehr …)

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Schiffshebewerke am Canal du Centre

Schiffshebewerk Strépy-Thieu Foto: Jiří 7256 – 1024x768 (Flickr)

– Fotoreport von Jobs Weingart und Jiří 7256 –

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand in Belgien der Plan, eine Verbindung vom Kanal Charleroi – Brüssel zum um einiges tiefer gelegenen Canal de Mons à Condé zu errichten, über den die Schifffahrt von der Maas auf die Schelde gelangen sollte. Dabei war auf einer kurzen Entfernung von nur einigen Kilometern ein Höhenunterschied von 66 Meter zu überwinden. Der Mangel an natürlichen Wasserläufen auf der Hochebene von Charleroi machte dabei den Bau von Schleusen unmöglich. So entstand die Idee, nach englischem Vorbild mehrere Schiffshebewerke zu errichten. Dort war im Jahr 1875 bei Anderton im Nordwesten des Landes ein hydraulisches Hebewerk eröffnet worden, das bei geringem Wasserverlust eine Höhe von 15 Metern überwindet.

Dessen Erbauer, Edwin Clark, arbeitete einen Plan aus, nach dem der Kanal mit vier solcher Hebewerke realisiert werden sollte. Jede der weitgehend baugleichen Konstruktionen sollte dabei eine Höhe von etwa 15 bis 17 Metern überwinden. 1882 beschloss die belgische Regierung die Realisierung des Plans und schon acht Jahre später konnte das erste Heberwerk bei Houdeng-Goegnies in Betrieb genommen werden. Somit waren die Kohlegruben im Raum La Louvière über Charleroi an das Wasserstraßennetz angeschlossen. (mehr …)

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