Wuppertaler Schwebebahn

Foto: Jiří 7256 – 1024×768

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Seit über 110 Jahren verbindet die Schwebebahn die heutigen Wuppertaler Stadtteile Vohwinkel, Sonnborn, Elberfeld, Barmen und Oberbarmen miteinander. Das Verkehrsmittel ist das Wahrzeichen der 1929 gegründeten Stadt und steht seit 1997 unter Denkmalschutz. Im laufenden Jahr sollen die derzeit eingesetzten Wagen aus den 1970er-Jahren durch Neubauten ersetzt werden. Aus diesem Anlass stattete Ufoport Glufenteich der einzigartigen Bahn im Januar einen Besuch ab.

Die Schwebebahn verbindet auf einer Länge von 13,3 Kilometer insgesamt 20 Stationen miteinander. Im Gegensatz zur Magnetschwebebahn Transrapid handelt es sich bei ihr nicht im eigentlichen Sinne um eine Schwebebahn, sondern um eine hängende Einschienenbahn. Sie wird ähnlich einer Straßenbahn mit 600 Volt Gleichstrom betrieben und wird auch rechtlich wie eine Straßenbahn behandelt. An den Endstationen Vohwinkel Schwebebahn und Oberbarmen Bahnhof befinden sich die beiden Betriebshöfe, in Vohwinkel ist zudem die Hauptwerkstatt untergebracht.

Zwischen 1995 und 2014 fanden umfangreiche Modernisierungsarbeiten an der Schwebebahn statt, wobei die Stationen aus der Anfangszeit komplett neu errichtet wurden. Während die meisten ein mordernes Erscheinungsbild erhielten, wurden einige in der ursprünglichen Gestalt rekonstruiert.

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Die Strecke beginnt im Zentrum von Vohwinkel, wo sich die Hauptwerkstatt und eines der beiden Depots befindet. Die ersten knapp 3 Kilometer verläuft die Bahn in etwa 8 Meter Höhe über der Straße. Dieser Abschnitt wird „Landstrecke“ genannt.

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Hier ist die 2014 in moderner Optik neu errichtete Station Vohwinkel zu sehen.

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Zahlreiche Warnschilder weisen auf die Gefahr einer Kollision der Schwebebahn mit Hebebühnen oder Kränen hin. Tatsächlich ereignete sich hier ein solcher Unfall im Jahr 2008.

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Am Kaiserplatz in Vohwinkel zieren markante gelbe Uhren das Traggerüst der Schwebebahn.

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Die imposante Konstruktion prägt das Ortsbild von Vohwinkel.

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Nach der ersten Station Bruch legt sich die Bahn über der Kaiserstraße in die Kurve. Dabei pendelt der Wagenkasten bis zu 15 Grad zur Seite.

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Hinter Vohwinkel überquert die Trasse die Autobahnen 46 und 535 am Sonnborner Kreuz und führt dann über der Sonnborner Straße durch den gleichnamigen Stadtteil.

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Dem Fahrer über die Schulter geschaut: Blick auf die Sonnborner Straße.

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Kurz hinter der Sonnborner Kirche verlässt die Trasse die Straße und verläuft ab hier bis Oberbarmen in etwa 12 Meter Höhe über dem Flussbett der Wupper. Dieser Abschnitt wird „Wasserstrecke“ genannt.

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Eine bauliche Besonderheit stellt die Station Ohlingsmühle in Elberfeld dar. Sie wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zunächst demontiert und erst 1982 in futuristischem Stil neu errichtet.

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Ebenfalls aus der Reihe fällt die folgende Station Hauptbahnhof. Sie wurde 1926 errichtet, nachdem der Vorgängerbau dem Fahrgastaufkommen nicht mehr gewachsen war. Ihr ursprünglicher Name lautete Döppersberg. Seit der Modernisierung ist dies die älteste Station der Schwebebahn. Hier ist einer der wenigen Wagen zu sehen, die keine Werbung tragen und sich im originalen Farbkleid der 1980er-Jahre zeigen.

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Angelehnt an das Jugendstil-Original aus der Eröffnungszeit wurde die Station Völklinger Straße in Barmen neu errichtet.

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Am Alten Markt in Barmen überspannt eine imposante Hängebrückenkonstruktion die dortige Straßenkreuzung.

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Hier ist die Einfahrt in das Deopt an der Endstation Oberbarmen Bahnhof zusehen.

Die Aufnahmen entstanden zwischen dem 15. und 17. Januar 2016.

Links

Wikipedia: Wuppertaler Schwebebahn

WSW: Schwebebahn (Offizielle Seite)

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2 Antworten auf Wuppertaler Schwebebahn

  1. Lakritze sagt:

    Das hat mich immer schon interessiert; danke.
    Ist sie denn laut?

  2. Jiří 7256 sagt:

    Geht eigentlich, also nicht lauter wie eine U- oder Stadtbahn. Sie pendelt aber ganz schön hin und her. Wenn man den Sitz direkt hinter dem Fahrer hat, hat man eine super Sicht. Lohnt sich wirklich.

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